Wie bereitest du dich richtig auf eine Alpenüberquerung vor? 



Eine Alpenüberquerung ist nicht nur Wandern in den Bergen. Es ist eine Auszeit vom Alltag, es ist ein Abenteuer, es ist weite, besondere Natur, Zeit für dich.  Ohne eine gute Kondition wird es jedoch eine Herausforderung, die langen, täglichen Wanderungen mit vielen Höhenmetern zu meistern. Ein Training ist also eine essentielle Vorbereitung. 

Wir haben für dich unsere besten Tipps zusammengestellt - damit du perfekt vorbereitet bist und deine Alpenüberquerung in vollen Zügen genießen kannst. 

Wann solltest du mit deiner Vorbereitung am besten beginnen? Das hängt von deiner sportlichen Konstitution ab. Wenn Ausdauersport ein regelmäßiger Bestandteil deines Lebens ist, dann reicht dir eine Vorbereitungszeit von rund 6 Wochen. Musst du jedoch erst eine Grundfitness aufbauen, raten wir dir, früher zu starten. Denn du solltest deinen Körper nicht überfordern. Alle Tipps solltest du deshalb über die Zeit steigern und nicht direkt von Tag 1 an durchstarten. 

Kondition ist das A und O
Versuche Ausdauersport, wie Joggen oder Radfahren, schon einige Wochen lang in deinen Alltag zu integrieren. Dein Körper wird es dir danken. Pro Woche solltest du mindestens ein bis zwei Wanderungen machen. Von anfänglichen 10 Kilometern solltest du dich bis hin zu 20 Kilometern steigern. Gib deinem Körper in der Woche vor dem Start zur Alpenüberquerung jedoch etwas Zeit, sich zu entspannen. Wichtig ist, dass du dich an das Laufen und vor allem an die Höhenunterschiede und Anstiege gewöhnst. 
Nicht vergessen: Genauso wichtig wie das Training sind auch die Regenerationstage!

Nicht die Kilometer sind entscheidend, sondern die Höhenmeter
Was das Wandern in den Bergen von einem langen Spaziergang unterscheidet? Die Berge! Denn besonders die Höhenunterschiede machen dem Körper zu schaffen. Gerade in der Stadt gibt es keine großen Höhen, deshalb muss man seinen Körper und die Fitness langsam daran gewöhnen, bergauf und bergab zu steigen. Im Training ist es deswegen auch wichtig, sich möglichst realitätsnah vorzubereiten und wirklich einen Berg zu besteigen. Wenn das Gebirge nicht direkt um die Ecke liegt, nutze einen Hügel, einen Turm oder einen Stepper oder Stair-Master im Fitnessstudio. 

Gepäck mit einberechnen
Dein Körper muss bei jeder Wanderung nicht nur sein Eigengewicht den Berg hinauf- und wieder hinunterbringen, sondern auch dein Gepäck. An eintägigen Wanderungen kannst du das Gepäck testen. Diese Übung hat mehrere Vorteile. Nicht nur, dass der Körper sich an das zusätzliche Gewicht gewöhnt, sondern neben der Beinmuskulatur wird zusätzlich auch der restliche Körper, die Rücken-, Arm- und Hüftmuskulatur trainiert. So minimiert sich die Chance eines üblen Muskelkaters auf der Alpenüberquerung und kannst gegebenenfalls vor dem Start dein Equipment anpassen, damit der Rucksack wirklich gut sitzt.
Tipp von uns: Bei unserem Angebot der Alpenüberquerung werden deine Gepäckstücke von einer Unterkunft in die andere gebracht. Deshalb benötigst du nur einen Wanderrucksack mit allen essentiellen Dingen für eine 6-8 stündige Wanderung. 

Auf die Ernährung achten
In der Vorbereitungsphase solltest du zusätzlich ein Auge auf deine Ernährung haben. Denn nur mit einer gesunden Ernährung ist dein Körper zu guten Leistungen fähig. Für eine Alpenüberquerung solltest du darauf achten, dass du deinem Körper viele Proteine zuführst, um ihn zu stärken. Die beste Proteinquelle ist Fleisch, aber auch als Vegetarier oder Veganer gibt es viele Möglichkeiten, Proteine in die Ernährung einzugliedern: Sojaprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse sind eine gute fleischlose Proteinquelle. Auch Kohlenhydrate wie Nudeln und Kartoffeln sollten ein Bestandteil der Ernährung sein, denn sie geben dem Körper viel Kraft. Auf Alkohol sollte so gut es geht verzichtet werden - er macht deinen Körper träge und reduziert so die Leistungsfähigkeit. 

Wenn du diese Tipps beherzigst, bist du für deine Alpenüberquerung gewappnet. Haben wir dein Interesse geweckt? 

Dann schau bei unserem Angebot vorbei:  Alpenüberquerung von Bayern nach Südtirol